„Search for EU Treasure“ ist eine Serie von neun Jugendspielfilmen, die beitragen sollen, dass man besser versteht, wie die Institutionen der Europäischen Union funktionieren. Die Haupthandlung der Geschichte spielt sich auf der Feier um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Romvertrags ab, wo Gegenstände, die den EU Schatz bilden, spurlos verschwinden. Es bleibt nur eine Notiz mit dem Hinweis: Alles was ihr sucht, findet ihr dort, wo es zuhause ist… und so machen sich 11 Grundschüler auf den Weg hinter den verlorenen Symbolen. Der Weg der Suche nach dem einzelnen Symbol führt aus der heimischen Umgebung bis zu den Europäischen Institutionen, wo sie die Merkwürdigkeiten der Europäischen Union kennenlernen und sie entdecken, sich mit den Repräsentanten der EU Institutionen unterhalten, und Themen ansprechen, die für die Zukunft von Bedeutung sind. Die neun Fernsehfilme „ EU Schatzsuche“ stellen neun eigenständige Geschichten und elf Fernsehhelden dar – Grundschüler mit einer gemeinsamen Mission: den mysteriös verschwundenen EU Schatz zu finden.
1. Teil
Die Feier um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des RomvertragsDie Grundschüler bereiten sich leichthin für die Feier um den 50. Jahrestag der Unterzeichnung des Romvertrags vor. Jeder von ihnen hilft mit seinen Ideen einen möglichst interessanten Feierverlauf zu gestalten. Die Lehrerin hat ihnen auch die Truhe mit allen Symbolen der EU anvertraut, die ihnen als Hilfe dienen soll. Beim Kennenlernen von Symbolen, ihren Eigenschaften und historischen Tatsachen, flechten sich die jungen Schöpfer eifrig ins Gespräch ein und merken zunächst nicht, was geschehen ist. Die Symbole verschwinden, es bleibt nur die Nachricht: So was, was euch vorkam, kann nur demjenigen vorkommen, der auf den Schatz nicht aufpassen kann. Die slowenische EU Präsidentschaft nähert sich schleunigst, also habt ihr nicht mehr viel Zeit, das zu finden, was ihr verloren habt. Benutzt eure Kenntnisse und Findigkeit, als Hinweis nur noch das folgende: ALLES WAS IHR SUCHT, FINDET IHR DORT, WO ES ZUHAUSE IST UND VERGESST NICHT, WER SUCHT, DER FINDET AUCH! Deswegen beziehen sie die Stellung, dass sie alle Symbole finden und zurückbringen werden. Aber damit fangen die Schwierigkeiten von unseren Grundschülern erst an …
2. Teil
Der RomvertragDie Suche nach dem Romvertrag bringt Žiga, Nives und Katja nach Rom selbst, wo sie versuchen den Palast, wo der Romvertrag unterzeichnet wurde (Palazza die Conservatori, im Saal Salla degli Oriazi e Curiazi) zu finden. Während sie den Gegenstand suchen, lernen sie die historischen Tatsachen kennen, die dem Entstehen der Idee von der Europäischen Union beigetragen haben und in die zwei Männer, die in die Geschichte geschrieben sind, und die sich Verdienste erwerben, dass es zu der Unterzeichnung vom Vertrag der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Eisen und später des Romvertrags gekommen ist, Jean Monnet und Robert Schuman. Sie denken darüber, was alles sich seit dem längst vergangenen Jahr 1957 im Rahmen der EU veränderte. Sie werden auch von einem hohen Sprecher der Gemeinde Rom empfangen.
3. Teil
Das Motto „Vereint in der UnterschiedlichkeitDie Gegenstandsuche fängt für Anja und Tina in der Vertretung des Europäischen Parlaments in Slowenien an, wo sie sich über die Arbeit des Informationsbüros unterrichten und die Geschichte und Bedeutung des Mottos kennenlernen, das ein von den Symbolen der EU darstellt. Die Suche führt Tina bis zu dem Europäischen Parlament in Brüssel. Sie sucht den Gegenstand bei den slowenischen Abgeordneten und lernt die Struktur und das Funktionieren der Institution kennen, die die Volksstimme vorstellen soll. Sie informiert sich über drei Hauptaufgaben des Europäischen Parlaments und über Werte, die es vertritt, am Ende trifft sie sich auch mit Dr. Ciril Štokelj, dem Stellvertreter des Vorgesetzten im Kabinett des Europäischen Parlaments.
4. Teil
Die EU Hymne – Die Ode der FreudeDie Suche nach der EU Hymne bringt Jana zuerst ins Informationszentrum der Europäischen Kommission, Europe Direct in Murska Sobota, wo sie erfährt, wer die EU Hymne geschrieben hat, wie sie heißt, wann und warum sie zu Hymne geworden ist, und was die Bedeutung von diesem gemeinsamen Symbol der EU ist. Sie setzt die Erforschung in der Mission der Europäischen Kommission in Slowenien, in Ljubljana fort, wo sie ihr die Bedeutung und die Arbeit der Mission vorstellen, und ihr ein Treffen mit Dr. Janez Potočnik, dem Europäischen Kommissar für Wissenschaft und Forschung, organisieren. Bald findet sie sich mit großen Erwartungen und mit einem Haufen von interessanten Fragen in Brüssel vor.
5. Teil
Die Europäische Konvention über MenschenrechteMojca, zuständig für die Suche nach der Europäischen Konvention über Menschenrechte, denkt über den Begriff Menschenrechte selbst und über die Konvention, und weil sie nicht weiß, wie die Suche nach der Konvention in Angriff zu nehmen, wendet sie sich an den Sitz des Amtes des Ombudsmanns, wo sie zu einem Treffen eingeladen wird. Durch das Gespräch mit der slowenischen Ombudsfrau, Dr. Zdenka Čebašek-Travnik stellt sie fest, dass auch in Slowenien zu einer Reihe von Menschenrechtsverletzungen kommt, aber sie ist optimistisch, wenn sie sieht, es gibt eine Institution, die jedem Einzelnem in so einem Fall helfen kann. Sie stellt auch fest, dass man sich im Amt des Ombudsmanns um Kinderrechte sehr bemüht und dass sich die Zuständigkeit des slowenischen Ombudsmanns in RS ganz von der Zuständigkeit unterscheidet, die der Europäische Ombudsmann hat. Im Amt des Ombudsmanns ermöglicht man ihr, neben einer Unmenge von Informationen, auch das Treffen mit dem Europäischen Ombudsmann. Sie macht sich auf den Weg nach Brüssel, aber leider ist Herr Diamandorus in Straßburg verhindert. Aber die Pressesprecherin des Europäischen Ombudsmanns hilft Mojca trotzdem zu ihrem Ziel.
6. Teil
Schumans Deklaration
Mit der Suche nach Schumans Deklaration gibt es schon am Anfang Komplikationen. Andreja bricht sich das Bein, deshalb entschließen sich Tjaša und Andreja, ihre Erforschung über EVROFON anzufangen. Das ist ein Telefon, wo man an einer kostenlosen Telefonnummer mit zahlreichen Informationen im Zusammenhang mit der EU bedient wird. So bekommen sie alle Grundinformationen über die Urkunde, aber keiner hat eine Ahnung, wo das Original sein könnte. Wenn die Grundschülerinnen feststellen, dass die Informatoren sehr zuvorkommend sind, interessieren sich auch für zahlreiche Informationen über Ausbildungsprogramme in der EU. Bald machen sich beide auf den Weg nach Ljubljana, in das Amt der RS für Kommunikation, mit der Absicht den verloren Schatz zu finden.
7. Teil
EU FahneDie Suche nach der EU Fahne führt die Grundschülerinnen Romana und Bianka in das Außenministerium der RS. Sie treffen sich mit dem Minister Dr. Dimitrij Rupel, der ihnen die Rolle des Ministeriums bei der slowenischen EU Präsidentschaft vorstellt, und Romana in die ständige Vertretung von Slowenien in der EU einweist. Sie trifft sich mit dem Botschafter Senčar in Brüssel, der ihr die Aufgaben und Ziele der ständigen Vertretung in Brüssel, ihre Verbundenheit mit dem EU Rat und der slowenischen EU Präsidentschaft, erklärt. Der Botschafter Romani überreicht ihr überraschenderweise die gesuchte Originalfahne der EU, aber die wissbegierige Schülerin setzt ihre Erforschungen in Brüssel in der EU Rat fort, wo sie ein interessantes Gespräch mit Mag. Ivan Bizjak führt, der Generaldirektor für das Gebiet Justiz und innere Angelegenheiten im Rat der EU ist.
8. Teil
EuroEin Teil des verlorenen EU Schatzes ist auch der Originaleuro. Žiga entschließt sich ihn zu finden, also kramt er in der Bibliothek, schaut sich die EU Broschuren an und vertieft sich endlich in sein Album mit Euromünzen. Bald entscheidet er sich, mehr Informationen über Euro in der Bank von Slowenien zu finden. In der Bank von Slowenien führt ihn Dr. Bertoncelj in die Schatzkammer von der Bank von Slowenien selbst. Žiga hält in der Hand Millionen von Euro und Goldplatten, er bekommt auch viele interessante Informationen. Wann und warum begann die Geschichte von Euro, wie ist die Rolle der Bank von Slowenien nach Euroeinführung und wie war sie vor der Einführung, wie ist die Rolle der Bank von Slowenien der Europäischen Zentralbank gegenüber, und wie Euroscheine geschützt sind? Dabei vergisst er seine Grundaufgabe, den Originaleuro zu finden, natürlich nicht.
9. Teil
Slowenische EU PräsidentschaftDie Schüler treffen sich bei Anja, in ihrem Wochenendhaus. Sie sind zufrieden, alle verlorenen Symbole zu finden, und schwelgen in Erinnerungen über ihre Abenteuer in Brüssel, Rom und Ljubljana. Es ist ihnen aber nicht klar, ob sie das Rätsel auf dem Zettel, den sie vor Monaten in der Truhe anstelle von mysteriös verschwundenen Symbolen gefunden haben, wirklich enträtselt haben. Sie stellen fest, dass die Suche ziemlich glatt verlief, ohne richtige Komplikationen und Schwierigkeiten. Bei der Suche nach Symbolen hat sich auf ihrem Weg immer jemand aus der Staatsinstitution oder der EU vorgefunden, der sie in die richtige Richtung brachte und ihnen half. Sogar bei den Kosten sind sie ihnen zu Hilfe gekommen. Žiga und Anja stellen ihren Freunden ein nahezu unglaubliches Szenario über eine echte Verschwörung vor.
Das Projekt »DIE SUCHE NACH DEM EU SCHATZ« hat der Europaparlament mitfinanziert.